Richtiges Aufmaß

Richtiges Aufmaß

Die wichtigste Grundlage für die Restaurierung von historischen Gebäuden bildet das verformungsgerechte Aufmass auf der Grundlage eines geodätischen Koordinatensystems mit rechtwinkligen Achsen und Meterrissen.
Dieses Messnetz erlaubt die lagerichtige Einmessung aller Bauteile des Gebäudes mit der Darstellung aller Verformungen. Das vor Ort gezeichnete Handaufmass hat den entscheidenden Vorteil, dass direkt im Bauwerk alle sichtbaren historischen Details und alle Schäden aufgenommen werden können.
Davon profitieren alle mit weiteren Aufgaben betrauten Personen, wie Architekt, Tragwerksplaner, Restauratoren und die Handwerker.
Außerdem ist die Dokumentation des vorgefundenen Zustandes für wissenschaftliche Zwecke unverzichtbar, da oft einige Details der Ausstattung bei Umbauten verloren gehen, oder der Grundriss verändert wird und der ursprüngliche Zustand später für immer verloren ist.

Die weitere Bearbeitung des Aufmasses durch Architekten und Statiker mit CAD- Programmen ist nach dem maßstäblichen Scan der Originalpläne problemlos möglich.

FARO FaroArm

FARO FaroArm

FARO (NASDAQ: FARO) der weltweit führende Anbieter von 3D-Messtechnik und -Bildgebungslösungen für Fertigungsmetrologie, Produktdesign, BIM/CIM im Bausektor, öffentliche Sicherheit/Forensik sowie von 3D-Machine-Vision-Anwendungen, stellt den neuen FARO QuantumM FaroArm vor. Er rundet das Portfolio der nächsten Generation des FaroArms ab, das von dem am 3. August 2017 vorgestellten QuantumS FaroArm angeführt wird.

Der QuantumM bietet die gleichen Hochleistungsfunktionen wie das verwandte Modell des Portfolios. Seine Genauigkeitsspezifikation macht ihn zu einer hervorragenden Midmarket-Alternative für Anwendungen, die keine so hohen Leistungsspezifikationen wie die des QuantumS erfordern.

Der Bauaufmaß

Der Bauaufmaß

Zur Überplanung und/oder Untersuchung eines bestehenden Bauwerkes benötigen unter anderem der Architekt und der Bauherr ein Bauaufmaß. Handelt es sich bei dem bestehenden Bauwerk um ein Baudenkmal ist eine wesentlich weiter gehende Erfassung erforderlich. Die Zeichnungen sind während des Messvorganges porträtierend und ohne Zwischenskizzen zwingend zu erstellen. Dies gilt unabhängig davon, ob die Zeichnungen über eine händische Bleistiftkartierung oder durch digitales Konstruieren entstehen.

Die Darstellung erfolgt je nach Bedeutsamkeit, Komplexität und den projektierten Maßnahmen in einer der vier Genauigkeitsstufen. Diese sind in den Empfehlungen für Baudokumentationen des Landesdenkmalamtes Baden-Württemberg definiert.

 

Genauigkeitsstufe Inhalt Maßstab Messgenauigkeit
I Schematisches Aufmaß
ohne hohe Anforderungen an die maßliche Genauigkeit und ohne Darstellung von Bauschäden /Verformungen; auch als ungefähr maßstäbliche Freihandzeichnung.
1:100 ungefähre Maßstäblichkeit
II Annähernd wirklichkeitsgetreues Aufmaß
einschließlich richtig proportionierter Darstellung des konstruktiven Aufbaus sowie grober Verformungen.
1:50 oder 1:100 ± 10 cm bezogen auf das Gesamtgebäude
III Verformungsgetreues Aufmaß
einschließlich Erfassung von Bauschäden sowie Spuren früherer Bauzustände (z. B. vermauerte Öffnungen, Reste von Gewölbeansätzen etc.).
1:50 ± 2,5 cm
IV Verformungsgetreues Aufmaß mit detaillierter Darstellung
einschließlich Erfassung kleinster Details (in der Regel für hochwertige Denkmalobjekte und wissenschaftliche Bauforschung).
1:25 oder größer ± 2 cm oder genauer, je nach Maßstab

Bei den Genauigkeitsstufen III und IV wird durch eine erhöhte Messgenauigkeit und Punktdichte eine verformungsgerechte bzw. verformungsgetreue Darstellung des Objektes erreicht. Das heißt Schiefwinkligkeiten, krumme Bauteile und Tragwerksverformungen werden zeichnerisch erfasst. Dabei kommen unterschiedliche Methoden zur Anwendung, die naturgemäß auch unterschiedliche Ausrüstung verlangen:

  • Dreiecksmessung (heute selten)
  • orthogonales Meßnetz
  • tachymetrische Vermessung (Polaraufnahme)
  • Einzelbildfotogrammetrie
  • Stereofotogrammetrie
  • Laserscanning

Zur verformungsgerechten Bauaufnahme wird zunächst ein vom Bauwerk unabhängiges Messnetz erstellt. Dazu wird mit Hilfe geodätischer Theodolite und Nivelliergeräte i. d. R. das tachymetrische Verfahren angewendet. Bei den meisten Bauvorhaben sind digitale Pläne üblich. Sowohl die händischen als auch die digitalen Aufnahmen erfolgen vor Ort. Naturgemäß geschieht dies in Form von Bleistiftkartierungen auf säurefreien Zeichenkarton oder auf verzugsfreie PP-Folie oder eben am Notebook. Das grundlegende Handicap der klassischen Handaufnahme besteht im Fehlen digitaler Arbeitsergebnisse. Durch hochwertige Scans mit mindestens 400 dpi können Pixeldaten im Dateiformat TIFF erzeugt werden. Für anschließende CAD-Bearbeitungen werden diese TIFFs auf einem Layer hinterlegt.

Das Bauaufmaß ist die Basis für die nachfolgenden Schritte der historiologischen Bauforschung. Diese Methodik ist Standard in der Denkmalpraxis Deutschlands, der Schweiz und anderer Länder.

Tipps für Ihren Architekten Termin

Tipps für Ihren Architekten Termin

Ihre Entscheidung für ein individuelles Architektenhaus ist gefallen und ein Baugrundstück ins Auge gefasst? Tipps, wie Sie Ihren ersten Termin mit dem Architekten optimal vorbereiten können, gebe ich Ihnen in diesem Beitrag. Diese basieren auf meinen Erfahrungen als selbstständiger Architekt.

Der erste Termin dient dem gegenseitigen Kennenlernen. Doch gerade um eine gemeinsame Basis zu finden gilt es, grundlegende Fragen rund um den Hausbau abzuklären. Daher ist es wichtig, sich im Vorfeld über die folgenden Punkte Gedanken zu machen und sich so auf das Gespräch vorzubereiten.

1. Budget

Klären Sie im Vorfeld ab, wie groß ihr Budget für den Hausbau ist. Sie sollten dem Architekten sagen können, wie viel Geld Sie in Ihr Eigenheim investieren möchten. Scheuen Sie sich nicht davor eine konkrete Zahl zu nennen. Ihr Architekt wird Sie beraten, was für ein Haus mit Ihrem Budget realisierbar ist.

2. Pläne

Bringen Sie zum ersten Gespräch die Ihnen vorliegenden Unterlagen wie z. B. einen Lageplan und einen Grundbuchauszug mit. Ihr Architekt kann Ihnen – nach Einsicht in die für das Grundstück geltenden Bauvorschriften – aufzeigen, welche Bebauung möglich ist.

3. Zeitschiene

Überlegen Sie sich, zu welchem Zeitpunkt Sie in das fertiggestellte Haus einziehen möchten. Als Ihr Architekt werde ich Sie beraten, ob und wie Ihr Wunschtermin eingehalten werden kann. Klären Sie auch im Vorfeld ab, welche Eigenleistungen Sie erbringen möchten.

4. Bauform

Setzen Sie sich mit der gewünschten Form des Hauses auseinander. Haben Sie z. B. eine Bau- oder Dachform gefunden, die Ihnen gefällt, so können Sie auch Fotos oder Zeitschriften zum Gespräch mitbringen. Beachten Sie, dass die Firstrichtung,
z. B. bei einem Satteldach, zumeist im Bebauungsplan vorgegeben ist. Gibt es keinen Bebauungsplan, muss die Bebauung in Anpassung an die Nachbarbebauung nach § 34 c des Bundesbaugesetzes erfolgen.

5. Platzbedarf

Machen Sie sich Gedanken über die von Ihnen benötigte Wohnfläche und was für eine Raumaufteilung Sie brauchen. Sprechen Sie mit mir oder einem Kollegen / einer Kollegin auch darüber, wie sich Ihre Wohnsituation in 10 oder 20 Jahren verändern könnte, wenn z. B. erwachsene Kinder ausziehen oder pflegebedürftige Angehörige zu Hause betreut werden. Hier kann ein flexibler Grundriss die richtige Lösung sein.

6. Regenerative Energien

Wie stehen Sie zum Heizen mit regenerativen Energien? Möchten Sie in Ihr Haus Heizsysteme wie z. B. eine Holzpellet-Heizung einbauen oder Solarkollektoren mit Speicherakkus bzw. Solarkollektoren als Ergänzungsheizung verwenden? Auch dies sind Themen für ein erstes Gespräch mit dem Architekten.

7. KfW-Förderstandards

Planen Sie ein Darlehen von der KfW-Bank aufzunehmen? Wenn ja, so sollten Sie das bereits im ersten Gespräch erwähnen. Bei der Planung Ihres Hauses müssen dann bestimmte technische Anforderungen der KfW-Bank erfüllt werden.

8. Grundrissgestaltung

Träumen Sie von einer offenen Küche, die in den Wohnbereich übergeht, oder möchten Sie die einzelnen Wohnbereiche voneinander getrennt halten? Auch dies ist eine grundlegende Frage, die Sie mit mir oder einem Kollegen / einer Kollegin besprechen sollten, um eine passende Lösung zu finden.

9. Haustechnik und besondere Ausstattungsmerkmale

Sie wissen bereits, dass Sie Ihr Haus mit smarter Haustechnik ausstatten wollen, Sie einen offenen Kamin möchten oder eine Ladestation für ein Elektroauto benötigen? Dann sollten Sie dies frühzeitig ansprechen, da z. B. die passende Smart Home Technologie bestimmt, für den Kamin ein Schornstein eingeplant und die Elektroplanung eine sogenannte Wallbox berücksichtigen muss.

Neue Software ACAD-BAU

Neue Software ACAD-BAU

Für unsere Arbeit nutzen wir die neuste und aktuelleste Software auf dem Markt, ganz besonders kommt bei uns für Erstellung digitaler Gebäudemodelle (BIM) die Software ACAD-BAU zum Einsatz.

ACAD-BAU ist eine CAD-Software für die Erstellung digitaler Gebäudemodelle (BIM) zur Bauplanung inkl. Dokumentation wie Architekturzeichnungen und Bauzeichnungen.

Wir wollen unseren Kunden immer das beste Ergebnis liefern und durch neuster Software und Hardware ist uns dies immer möglich.

FOCUS 70 LASER SCANNER

FOCUS 70 LASER SCANNER

Das Unternehmen gibt die Einführung des neuesten Produkts im FARO Focus Laser Scanner-Portfolio bekannt. Der FARO Focus70 ist ein hochpräziser Scanner mit kurzer Reichweite, der speziell für Expertem in den Bereichen Architektur, Ingenieur- und Bauwesen, Produktdesign sowie in der öffentlichen Sicherheit/Forensik entwickelt wurde.

Der FARO Focus70 ist ein hochpräziser Scanner mit kurzer Reichweite, der speziell für Expertem in den Bereichen Architektur, Ingenieur- und Bauwesen, Produktdesign sowie in der öffentlichen Sicherheit/Forensik entwickelt wurde.

Ähnlich wie der FARO Focus70, der im Januar 2017 in das preisgekrönte FARO Focus Laser Scanner-Portfolio integriert wurde, bietet der FocusS70 eine Leistung in Industriequalität mit einem außergewöhnlichen Preis-Leistungs-Verhältnis. Dies umfasst die Schutzklasse IP54 für den Einsatz in staubigen Umgebungen und bei Schlechtwetter, eine HDR-Bildfunktion und einen erweiterten Temperaturbereich. Zusätzlich verfügen Benutzer weiterhin über freie Wahl in Sachen Software und können die Tools nutzen, die für ihren eigenen Workflow am günstigsten sind, einschließlich FARO SCENE und Softwarelösungen von Drittanbietern wie Autodesk ReCap®.

Der FARO FocusS 70 bietet überdies ein Paket an stufenweisen Mehrwert-Funktionalitäten und ist damit die perfekte Ergänzung für Anwendungen, die die für kurze Reichweiten ausgelegte Scanleistung des FocusM 70, die hochmoderne Präzision des FocusS 150 oder des FocusS 350 sowie die einzigartige Leistungsfähigkeit einer Vor-Ort-Registrierung in Echtzeit erfordern.

Kurze Reichweite mit branchenführender Präzision: 
Entwickelt für Innen- und Außenanwendungen, bei denen Scannen auf eine Distanz von bis zu 70 Metern und mit einer Genauigkeit von +/-1 mm erforderlich ist.

Mehr Daten, schneller erfasst:
Bietet eine Scangeschwindigkeit von fast 1.000.000 Punkten pro Sekunde.

Erhöhte Produktivität und Zuverlässigkeit:
Unterstützt die Funktionalität der Vor-Ort-Registrierung in Echtzeit, die kürzlich von FARO mit der Einführung der SCENE 7.0 Software-Suite angekündigt wurde.

Diese hochwertige Funktionalität ermöglicht die drahtlose Übertragung der 3D-Scandaten – ganz gleich, ob diese von einem einzelnen Scan oder mehreren simultanen Scans stammen – direkt auf eine Computer-Workstation oder einen PC in Echtzeit (es wird also keine SD-Karte benötigt).

 FARO ist in der einzigartigen Position, die Vielzahl an Leistungsanforderungen in allen Marktsegmenten und Anwendungen zu erfüllen, die 3D-Scandaten verwenden.“