Wie schon ausführlich unter dem Punkt „warum 3D aufmessen und 2D zeichnen“ erklärt ist, bei jeder Zeichnung der Zweck der Darstellung zu prüfen und die entsprechende Zeichenmethode zu wählen. Für Zeichnungen mit geringer Anforderung an die Genauigkeit und ohne die Notwendigkeit Verformungen darzustellen, ist die 3D Darstellung die beste Wahl. Hohe Genauigkeiten können nur in 2D dargestellt werden. Möchte man textliche Eintragungen in eine Zeichnung vornehmen, spielt die Zeichenmethode keine Rolle. Möchte man jedoch Strukturen oder Geometrien mit Informationen verknüpfen, sollte eine BIM-konforme Zeichenmethode in 3D gewählt werden. Für den Neubaubereich sollte man ausschließlich 3D anwenden, da hier die Fehlerwarscheinlichkeit minimiert wird. Änderungen in jeder 2D Darstellung vollziehen sich automatisch in allen anderen Zeichnungen. Das birgt entscheidende Vorteile für den angestrebten workflow. Welche Zeichenmethode ist für Sie die Richtige? Rufen Sie uns an und lassen Sie sich beraten.
Die Entscheidung: 2D oder 3D?
Die Wahl zwischen 2D-Zeichnungen und 3D-Modellen hängt vom Verwendungszweck ab. Klassische 2D-Grundrisse reichen oft für einfache Aufmaß-Aufgaben. Wenn jedoch komplexe Geometrien, Anlagenbau oder Sanierungsplanung im Fokus stehen, ist ein 3D-Modell die bessere Wahl.
Mit dem 3D-Laserscan erhalten Sie beide Optionen aus einer einzigen Erfassung: Die Punktwolke als vollständige digitale Bestandsdokumentation, daraus abgeleitete 2D-Zeichnungen nach Bedarf und optional ein vollständiges 3D-BIM-Modell.
Dieser Mehrwert ist ein entscheidender Vorteil des scan-basierten Aufmaßes gegenüber klassischen Methoden.