Info — Artikel & Ratgeber
Informative Beiträge zu Verfahren, Normen und Standards des modernen Aufmaßes — von WoFlV bis DIN 277, verständlich aufbereitet.

Grundlagenwissen in der Kategorie Info
Die Kategorie Info bündelt erklärende Artikel, die über ein einzelnes Projekt hinausreichen. Es geht um Messverfahren und ihre Genauigkeit, um Software für Punktwolken, um den Weg vom Scan zum Modell und um Regeln für Flächenangaben. Die Texte eignen sich für Leser, die eine Entscheidung vorbereiten und dafür zuerst die Begriffe sortieren möchten: Projektleiter in Planungsbüros, Verwalter, Betreiber und interessierte Eigentümer. Viele Beiträge sind zugleich einer Fachkategorie zugeordnet; hier stehen sie gesammelt, weil sie vor allem erklären und weniger von eigenen Projekten berichten.
Verfahren vergleichen, bevor ein Auftrag entsteht
Den breitesten Einstieg bietet der Vergleich der 3D-Scanning-Verfahren nach Aufgabe. Er stellt Laserscanner, SLAM-Handscanner, Drohnenphotogrammetrie und Streifenlicht nebeneinander und benennt jeweils die Grenzen. Vertiefend erklären die Beiträge zu Mobile Mapping und zum Handscanner, was bewegte Systeme leisten. Wer aus der Fertigung kommt, findet im Text zur industriellen 3D-Messtechnik und ihren Toleranzen die Brücke zwischen Bauteilprüfung und Gebäudevermessung.
Software, Modelle und Flächen richtig einordnen
Bei Programmen lohnt ein kritischer Blick auf Versprechen. Der Beitrag über künstliche Intelligenz in der Scan-Auswertung trennt das heute Machbare von Ankündigungen; ähnlich nüchtern sind die Texte zu ReCap Pro und zu Hexagon Reality Cloud Studio. Wer ein Bestandsmodell plant, liest den Ablauf von Scan-to-BIM und den Beitrag zum digitalen Zwilling im Facility Management, der die Stufen bis zum betriebsfähigen Datenbestand beschreibt. Der Bericht über Virtual Reality zeigt schließlich, wie sich Scans im Maßstab 1:1 begehen lassen und wofür das bei Abstimmungen hilft.
Für Eigentümer und Vermieter ist der Beitrag zur Wohnfläche aus dem Laserscan nach WoFlV der wichtigste Text dieser Kategorie. Er zeigt, wie Sonderfälle wie Dachschrägen oder Balkone dokumentiert werden und wann sich ein Scan gegenüber dem Handaufmaß lohnt. Allen Beiträgen gemeinsam ist der Hinweis, dass Genauigkeit vereinbart und nachgewiesen werden muss, statt sie vorauszusetzen. Welche Stufen es gibt und wofür sie jeweils genügen, erklärt die Seite zu den Genauigkeitsstufen beim Gebäudeaufmaß.
Normen klar, Fläche offen?
Wenn die Regeln geklärt sind, fehlt nur noch die Messung; sie dauert meist einen Tag, und den Preis pro m² kennen Sie vorher.
