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Leistungen

Bauforschung – Historische Gebäude Berlin

Bauforschung ist ein weites Feld: Ein Teil beschäftigt sich mit neuen Materialien, Bauphysik und dem Wohnwert heutiger Gebäude. Wir arbeiten in Berlin und Brandenburg für die historische Bauforschung, die untersucht, wie ein Bauwerk entstanden ist und wie es sich über die Zeit verändert hat. Grundlage dafür ist eine handwerklich saubere Bestandsaufnahme, in der Regel ein verformungsgerechtes Aufmaß.

Historische Gebäude verstehen: Was die Bauforschung vom Aufmaß braucht

Ein Bauforscher liest ein Gebäude wie ein Archiv. Wanddicken, Achsabstände, Versprünge im Mauerwerk, zugesetzte Öffnungen und schiefe Balkenlagen sind Hinweise auf Bauphasen, Umbauten und verwendete Materialien. Diese Hinweise sind oft nur wenige Zentimeter groß. Ein Beispiel kennt jeder Architekt: Ziegel im alten Reichsformat ergeben andere Wandstärken als das heute übliche Steinraster. Ein Plan mit geglätteten Maßen und rechten Winkeln verwischt solche Unterschiede; ein exaktes Aufmaß macht sie sichtbar.

Deshalb muss die Bestandsaufnahme für die Bauforschung die Verformungen des Gebäudes zeigen, wie sie tatsächlich sind, und darf nichts begradigen. Wie dieses Verfahren genau funktioniert, beschreiben wir auf der Seite zum verformungsgerechten Aufmaß per Laserscan.

Aufmaß historischer Bausubstanz mit dem Laserscanner

Wir erfassen historische Gebäude mit terrestrischem Laserscanning. Der Scanner misst berührungslos; empfindliche Oberflächen, Putze und Fassungen bleiben unberührt. Aus der Punktwolke leiten wir Grundrisse, Schnitte und Ansichten ab, in denen Wandverläufe, Gewölbe, Dachwerke und Durchbiegungen so dargestellt sind, wie sie gemessen wurden. Die Messgenauigkeit liegt je nach Objekt bei ±1–3 mm.

Ein Vorteil für die Bauforschung: Die Punktwolke bleibt erhalten. Taucht während der Untersuchung eine neue Frage auf, etwa nach dem Verlauf einer Fuge oder der Neigung eines Sparrens, lässt sie sich oft ohne neuen Termin vor Ort aus den vorhandenen Daten beantworten. Künftige Planungen müssen nur das Neue nachmessen.

Die Pläne erhalten Sie als DWG und PDF, die Punktwolke auf Wunsch im offenen Format E57. So können Bauforscher, Restauratoren und Tragwerksplaner mit denselben Daten arbeiten und eigene Kartierungen direkt auf den Bestandsplänen anlegen.

Was Sie vor der Bestandsaufnahme klären sollten

  • Welche Bereiche sind für die Fragestellung wichtig, zum Beispiel Dachstuhl, Keller oder einzelne Fassaden?
  • In welchem Maßstab und in welcher Genauigkeitsstufe sollen die Pläne gezeichnet werden?
  • Sind Bereiche schwer zugänglich, verbaut oder eingerüstet?
  • Gibt es Auflagen der Denkmalbehörde zur Art der Dokumentation?

Unsere Rolle in der Bauforschung und wo andere Fachleute gefragt sind

Unsere Kompetenz liegt im Aufmaß und im daraus folgenden Zeichenprozess. Die Kartierung von Materialien und Bauschäden, die bauhistorische Deutung und Vorschläge zur Sanierung gehören in die Hände von Spezialisten. Ein gewissenhaftes Aufmaß in der Denkmalpflege entsteht nach unserer Erfahrung am besten im Zusammenspiel mehrerer Disziplinen.

In unserem Netzwerk arbeiten wir seit Jahren mit Statikern, Denkmalpflegern, Handwerkern, Zimmerleuten und Städtebauern zusammen. Wenn Sie für Ihr Projekt eine Beratung in der Denkmalpflege suchen, nennen wir Ihnen gern geeignete Fachleute. Welche Genauigkeit für Ihre Fragestellung sinnvoll ist, lesen Sie bei den Genauigkeitsstufen des Bauaufmaßes; Beispiele aus der Praxis zeigt das Aufmaß eines historischen Gebäudes.

Preis vor der Messung — pro m² bzw. pro Zeichnung, schriftlichTermin meist in derselben WocheSie erhalten alles, auch die Rohdaten+49 30 321 50 17

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Historische Bausubstanz genau erfassen?

Für Bauforschung und Denkmalpflege liefern wir Punktwolke und verformungsgerechte Pläne; schicken Sie uns vorhandene Unterlagen für ein Angebot binnen 48 Stunden.