Auf dieser Seite stellen wir die Werkzeuge und langjährigen Partner vor, mit denen wir arbeiten: die Messtechnik, mit der wir Gebäude erfassen, die Software, mit der aus Scans Pläne werden, und Betriebe, auf die wir uns im Alltag verlassen. Für Sie als Auftraggeber ist das mehr als eine Logoleiste — die Werkzeugkette bestimmt, in welchen Formaten Sie Ergebnisse bekommen und wie gut sich Ihre Daten später weiterverwenden lassen.
Messtechnik von FARO für den Laserscan

Gemessen wird mit terrestrischen Laserscannern von FARO (Focus S150/S350, Focus3D X 130) und Trimble (X7, X9) sowie der scannenden Totalstation Trimble SX12. Ein solcher Scanner erfasst von jedem Standpunkt aus die Umgebung als dichte Punktwolke, also als Millionen einzeln vermessener Punkte mit Lage und Helligkeit. Mehrere Standpunkte werden anschließend zu einem Gesamtmodell des Gebäudes verbunden. Je nach Objekt und Genauigkeitsstufe erreichen wir dabei ±1–3 mm. Wie das Verfahren funktioniert und wo seine Grenzen liegen, beschreiben wir auf der Seite zum Laserscanning.
Software: Autodesk, Hexagon, ACAD-BAU und PointCab


Zwischen Scan und Plan liegen mehrere Arbeitsschritte, für die wir jeweils passende Programme einsetzen:
- Registrierung und Punktwolkenverarbeitung: Die einzelnen Scans werden zusammengeführt, geprüft und bereinigt. Hierfür nutzen wir unter anderem Software von Hexagon und PointCab, das aus der Punktwolke Grundriss-, Schnitt- und Ansichtsebenen ableitet.
- Zeichnung: Grundrisse, Schnitte und Ansichten entstehen in AutoCAD von Autodesk, ergänzt um ACAD-BAU, eine Architekturapplikation, die mit Bauteilen wie Wänden, Türen und Fenstern arbeitet statt nur mit Linien.
- Bestandsmodell: Für BIM-Projekte modellieren wir in Revit von Autodesk und geben das Modell zusätzlich als IFC aus.
Die Hersteller nennen wir hier, weil wir ihre Produkte im Alltag nutzen — nicht, weil daraus Abhängigkeiten für Sie entstehen. Entscheidend ist, dass am Ende offene oder weit verbreitete Formate stehen: DWG und PDF für Zeichnungen, IFC und Revit für Modelle, E57 für die Punktwolke. So können Architekten und Fachplaner mit ihren eigenen Programmen weiterarbeiten. Welche Formate es gibt und welches wofür geeignet ist, erklärt die Seite zu den Dateiformaten für Zeichnungen.
Partner aus Druck und Betriebsalltag


Nicht jede Zusammenarbeit hat mit Software zu tun. Plott Print und Workerfashion begleiten uns seit Jahren im Betriebsalltag. Wenn Pläne nicht nur digital, sondern auch auf Papier gebraucht werden, etwa für Bauberatungen, Ausschreibungen oder Behörden, drucken wir im Großformat bis A0. Umgekehrt scannen wir vorhandene Papierpläne für Ihr digitales Archiv. Einzelheiten dazu stehen beim Scan-, Druck- und Kopierservice.
Warum die Werkzeugkette für Ihre Daten zählt
Wer ein Aufmaß beauftragt, sollte nicht nur auf den Preis pro Quadratmeter schauen, sondern auch fragen, in welchem Format die Ergebnisse geliefert werden und ob die Rohdaten herausgegeben werden. Proprietäre Formate, die nur ein bestimmtes Programm lesen kann, erschweren die spätere Arbeit von Fachplanern. Wir liefern die Punktwolke auf Wunsch als E57 mit und bewahren sie über die Übergabe hinaus auf. Spätere Ergänzungen wie ein zusätzlicher Schnitt oder ein Anbau lassen sich dann aus demselben Datensatz ableiten, ohne erneut zu messen.