Photogrammetrie — Artikel & Ratgeber
Photogrammetrie und Drohne: wie aus Bildern 3D-Modelle werden — Grundlagen, Kombination mit dem Laserscan und Einsatzgrenzen.
Photogrammetrie: Messen mit Bildern
Photogrammetrie leitet Geometrie aus überlappenden Fotos ab. Die Artikel dieser Kategorie erklären, wie das funktioniert, wann das Verfahren eine Alternative oder Ergänzung zum Laserscanner ist und welche Fehler bei Aufnahme und Auswertung häufig vorkommen. Sie richten sich an Planer, die Fassaden, Dächer oder Gelände erfassen lassen, und an Leser, die Messergebnisse aus Bildern beurteilen möchten. Die Kategorie Photogrammetrie ist bewusst klein gehalten; die vier Texte bauen aufeinander auf und lassen sich in gut einer halben Stunde lesen.
Wie die vier Beiträge zusammenhängen
Die Grundlage bildet der Text über 3D-Modelle aus überlappenden Fotos. Er erklärt Structure from Motion, also die Berechnung von Kamerastandpunkten und Objektpunkten aus vielen Bildern, sowie die Rolle von Kamerakalibrierung und Maßstab. Wer die Aufnahmen mit einer Drohne plant, liest danach den Beitrag zu Bildüberdeckung, GSD und Passpunkten bei Drohnenflügen. Die Bodenauflösung, kurz GSD, gibt an, wie groß ein Bildpixel in der Natur ist, und begrenzt damit die erreichbare Detailtiefe.
Der Vergleich von Drohnenbildern und Laserscan im gemeinsamen Einsatz zeigt, wo Fotos überlegen sind, etwa bei Farbinformation und großen Dachflächen, und wo der Scanner genauer misst, zum Beispiel in dunklen Innenräumen. Der Beitrag zur 3D-Messtechnik in Industrie und Gebäude ordnet Photogrammetrie schließlich neben anderen Verfahren ein, von taktilen Messgeräten bis zum Streifenlichtscanner.
Worauf Sie bei photogrammetrischen Ergebnissen achten sollten
Ein texturiertes 3D-Modell wirkt schnell überzeugend, sagt aber allein nichts über seine Maßhaltigkeit. Fragen Sie deshalb nach Passpunkten, Kontrollstrecken und einer Angabe zur erreichten Genauigkeit. Glatte, spiegelnde oder einfarbige Flächen bereiten dem Verfahren Schwierigkeiten, ebenso starke Schatten und bewegte Objekte. Für Bestandspläne mit Millimeteranspruch im Innenraum bleibt der Laserscanner meist erste Wahl; für Dachaufsichten, Orthofotos und großflächige Fassaden ist Photogrammetrie oft wirtschaftlicher. Häufig ergibt erst die Kombination beider Datensätze ein vollständiges Bild des Gebäudes. Wie wir Bildflüge auswerten und mit Scans verbinden, beschreibt die Seite zur Photogrammetrie mit Drohne und Kamera.
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