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Zeichnungen & CAD

Zeichnungen – CAD & Grundrisse, Berlin und bundesweit

DWG · PDFStandardformate
±1–3 mmMessgenauigkeit
1 TagMessung vor Ort, meist
48 hbis zum Angebot

Ein exakter Plan ist in jedem Bau- und Ingenieurberuf die Grundlage der weiteren Arbeit. Seine Qualität bestimmt, wie zuverlässig Planung, Ausschreibung und Ausführung später funktionieren. Wir haben uns deshalb auf zwei Dinge spezialisiert: auf die genaue Vermessung des Bestands und auf die detailgetreue Darstellung in CAD. Auf dieser Seite finden Sie einen Überblick, welche Zeichnungen wir erstellen, wie sie entstehen und wofür sie typischerweise gebraucht werden.

Wofür Bestandszeichnungen und CAD-Pläne gebraucht werden

Eine Bauzeichnung ist die Grundlage für die Objektplanung, für die Ausführung baulicher Maßnahmen und für Genehmigungen, sofern diese notwendig sind. Sie dient außerdem der Verständigung zwischen allen Gewerken, die an einer Baumaßnahme beteiligt sind. Häufige Anlässe für ein neues Planwerk sind:

  • Umbau, Sanierung oder Nutzungsänderung, wenn keine verlässlichen Altpläne vorliegen
  • die Aktualisierung alter Papierpläne, die nach Umbauten nicht mehr dem Bestand entsprechen
  • die exakte Darstellung einer Wohnung, etwa als Grundlage für Flächenangaben
  • Unterlagen für die Teilung in Wohnungseigentum
  • die Übergabe an Fachplaner für Statik, Haustechnik oder Brandschutz

Je nach Vorhaben fertigen wir Grundrisse sowie horizontale und vertikale Schnitte, Ansichten und Details an, jeweils im gewünschten Maßstab und Ausgabeformat. Welche Planarten es gibt und wofür sie gedacht sind, beschreibt die Seite Planarten im Überblick.

Vom 3D-Scan zum fertigen CAD-Plan

Grundlage unserer Zeichnungen ist in der Regel ein Aufmaß per terrestrischem Laserscan. Der Scanner erfasst Räume, Fassaden und Dachstühle als dichte Punktwolke. Aus dieser Punktwolke legen wir Schnitte in beliebiger Höhe und Richtung und zeichnen darauf die Bauteile, die für Ihr Vorhaben von Bedeutung sind. Im Hinblick auf Detailreichtum und Genauigkeit ist dieses Vorgehen mit einem konventionellen Handaufmaß kaum vergleichbar: Schiefe Wände, Verformungen und Versprünge werden nicht geschätzt, sondern gemessen.

Der Ablauf ist überschaubar:

  1. Klärung von Zweck, Planumfang, Maßstab und gewünschter Genauigkeit
  2. Messung vor Ort, bei üblichen Objekten meist an einem Tag
  3. Registrierung der Einzelscans zu einer gemeinsamen Punktwolke
  4. Auswertung in CAD: Grundrisse, Schnitte, Ansichten nach Vereinbarung
  5. Prüfung und Übergabe der Pläne sowie auf Wunsch der Scandaten

Neben den Plänen erhalten Sie auf Wunsch die Ergebnisse des Scans und die zugehörigen Schnitte. So haben Sie auch später Zugriff auf Objektdetails, die zunächst nicht gezeichnet wurden, und können für weitere Bauvorhaben darauf zurückgreifen.

Grundrisse, Schnitte und Modelle im CAD

Gezeichnet wird in aktuellen CAD-Systemen. Klassische Grundrisse und Schnitte bleiben für Genehmigung, Ausschreibung und Baustelle das wichtigste Arbeitsmittel. Für Projekte, die mit Bauwerksmodellen arbeiten, erstellen wir zusätzlich dreidimensionale, BIM-fähige Bestandsmodelle, aus denen sich die Pläne ableiten lassen. Ob für Ihr Vorhaben ein zweidimensionaler Plan genügt oder ein Modell sinnvoller ist, erläutern wir auf der Seite 2D-Plan oder 3D-Modell. Wie sich das Zeichnen von Bestandsplänen insgesamt verändert, beschreibt die Seite zur Zukunft des Zeichnens.

Vorhandene Unterlagen nehmen wir ebenfalls auf: Alte Papierpläne lassen sich digitalisieren, veraltete CAD-Dateien überarbeiten und in ein aktuelles Planwerk oder ein Modell überführen. Wichtig ist dabei der Abgleich mit dem tatsächlichen Bestand, denn gerade bei Altbauten weichen alte Pläne oft deutlich vom gebauten Zustand ab.

Was in den Plänen typischerweise enthalten ist, welche Formate und Maßstäbe wir liefern und wie sich das Zeichnen mit neuen Messverfahren verändert, lesen Sie auf den Unterseiten zu Inhalten und Lieferumfang sowie zu Formaten und Maßstäben.

Schnitt als invertierte Zeichnung aus der Punktwolke
Gebäudeschnitt, gezeichnet aus der Punktwolke — Projekt Betriebshof

Pläne für die Teilung in Wohnungseigentum

Ein häufiger Anlass für neue Zeichnungen ist die Aufteilung eines Hauses in Wohnungs- oder Teileigentum. Dafür verlangt das Grundbuchamt einen Aufteilungsplan und eine Abgeschlossenheitsbescheinigung der Baubehörde. Beim Wohneigentum spielt das Wohnungseigentumsgesetz (WEG) die zentrale Rolle. Wer Abgeschlossenheitspläne erstellt, sollte die abdingbaren und die nicht abdingbaren Vorschriften des Gesetzes kennen.

Fehlerhafte Darstellungen haben hier spürbare Folgen: Unklare Grenzen zwischen Sondereigentum und Gemeinschaftseigentum führen immer wieder zu Streit unter Eigentümern und nicht selten zu kostspieligen gerichtlichen Auseinandersetzungen. Mit sorgfältigen Plänen und klaren Erläuterungen lassen sich solche Missverständnisse schon vor der Teilung vermeiden. Auf Wunsch arbeiten wir dabei mit einer im Familienverbund angeschlossenen Hausverwaltung zusammen. Den Ablauf und die nötigen Unterlagen beschreibt die Seite zur Abgeschlossenheitsbescheinigung.

Preis vor der Messung — pro m² bzw. pro Zeichnung, schriftlichTermin meist in derselben WocheSie erhalten alles, auch die Rohdaten+49 30 321 50 17

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