Seite wählen

FARO Focus im Praxiseinsatz: Erfahrungen aus Berlin

Die Mietflächenberechnung ist nicht nur eine Frage der Mathematik, sondern des Mietrechts. Ein fehlerhaftes Aufmaß kann zur Mietminderung, zur Rückzahlung von Überzahlungen oder gar zur fristlosen Kündigung führen. Vermieter tun daher gut daran, die Fläche ihrer Wohnungen von Anfang an korrekt zu ermitteln.

Mietminderung: Was passiert bei zu viel Quadratmetern

Stellt sich heraus, dass die tatsächliche Wohnfläche mehr als zehn Prozent unter der im Mietvertrag angegebenen liegt, kann der Mieter die Miete mindern. Im schlimmsten Fall ist sogar eine außerordentliche Kündigung möglich. Das Risiko ist real und sollte durch ein professionelles Aufmaß minimiert werden.

Kaufmännische vs. technische Wohnfläche

Die kaufmännische Wohnfläche ist die Zahl im Mietvertrag, die technische die tatsächlich gemessene. Idealerweise sind beide identisch, in der Praxis weichen sie jedoch oft ab. Eine regelmäßige Überprüfung der kaufmännischen Flächen anhand technischer Vermessungen ist ratsam, insbesondere nach Umbauten oder Modernisierungen.

Mietvertragsgestaltung: Klauseln richtig formulieren

Viele Mietverträge enthalten sogenannte Bayern-Klauseln, die die Miethöhe an die tatsächliche Fläche koppeln. Diese Klauseln müssen exakt formuliert sein, um rechtlich wirksam zu sein. Ein Anwalt oder Fachmann sollte die Klausel prüfen, bevor der Vertrag unterzeichnet wird.

Schlussbetrachtung: FARO Focus im

Die Mietflächenberechnung ist ein juristisches Minenfeld, das mit fachgerechter Vermessung und klaren Vertragsklauseln entschärft werden kann. Wer von Beginn an auf Korrektheit achtet, vermeidet finanzielle Risiken und langwierige Rechtsstreitigkeiten. Prävention ist hier deutlich günstiger als Kurierung.

Weitere Details zu „FARO Focus im Praxiseinsatz: Erfahrungen aus Berlin“: Schwerpunktthemen sind berlin.

Neuerungen bei FARO: Was bringt die neueste Software?

LiDAR auf einer Drohne — das klingt nach Science-Fiction, ist aber längst Realität. Miniaturisierte Laserscanner, die ursprünglich für autonomes Fahren entwickelt wurden, finden jetzt ihren Weg auf UAVs. Die Kombination aus Luftbeweglichkeit und Lasermesstechnik eröffnet völlig neue Anwendungsgebiete.

Wie Drohnen-LiDAR anders als Photogrammetrie funktioniert

Statt passiver Bildaufnahme sendet das Drohnen-LiDAR aktiv Laserpulse aus und misst die Laufzeit des reflektierten Signals. Dadurch funktioniert es auch bei Nacht und — im Gegensatz zur Photogrammetrie — durch spärliche Vegetation hindurch. Die Punktdichte ist geringer als bei photogrammetrischen Verfahren, dafür sind die Höhenwerte präziser.

Anwendung: Waldboden-Modellierung unter Baumkronen

Eine der wichtigsten Anwendungen des Drohnen-LiDAR ist die Erfassung des Waldbodens durch das Blattdach hindurch. Forstbetriebe nutzen dies zur Bestimmung von Holzvolumen, Biomasse und Geländestrukturen. Photogrammetrie versagt hier vollständig, da sie nur die Baumkronen, nicht aber den Boden darunter sieht.

Kosten-Nutzen-Abwägung: Wann sich LiDAR auf der Drohne lohnt

Ein Drohnen-LiDAR-System kostet ein Vielfaches einer photogrammetrischen Drohne — typischerweise zwischen 30.000 und 100.000 Euro. Der Einsatz rechtfertigt sich nur bei speziellen Anwendungen wie Vegetationsdurchdringung, Powerline-Inspektion oder großflächiger Topographie. Für Standard-Bauaufgaben reicht die Photogrammetrie völlig aus.

Schlussbetrachtung: Neuerungen bei FARO:

Drohnen-LiDAR ist kein Ersatz für Photogrammetrie, sondern eine Ergänzung für spezielle Anwendungsfälle. Wer Vegetation durchdringen oder bei schwierigen Lichtverhältnissen arbeiten muss, findet hier die überlegene Technologie. Die Investition sollte jedoch gut abgewogen sein, denn sie rentiert sich nicht in jedem Projekt.

Weitere Details zu „Neuerungen bei FARO: Was bringt die neueste Software?“: Schwerpunktthemen sind software, neueste, neuerungen, bringt.

FARO SCENE Software: Tipps und Tricks für die Auswertung

UAV-Photogrammetrie verbindet zwei Disziplinen, die früher getrennt waren: Luftbildauswertung und Nahbereichsphotogrammetrie. Moderne Drohnen tragen Kamerasysteme, die aus hunderten Einzelfotos millimetergenaue 3D-Modelle errechnen. Das Prinzip dahinter ist faszinierend einfach und zugleich technologisch anspruchsvoll.

Das Prinzip der stereoskopischen Überdeckung

Jedes Objekt wird aus mindestens zwei verschiedenen Blickwinkeln fotografiert — ähnlich dem menschlichen Sehen. Die Software sucht in benachbarten Bildern nach übereinstimmenden Punkten und berechnet daraus die dreidimensionalen Koordinaten. Je höher die Bildüberlappung, desto dichter und genauer wird das resultierende Modell.

Bodenauflösung: Was GSD für die Genauigkeit bedeutet

Die Bodenauflösung (Ground Sampling Distance) gibt an, wie viele Zentimeter ein Bildpixel in der Realität entspricht. Ein GSD von zwei Zentimetern bedeutet, dass Objekte ab dieser Größe im Modell erkennbar sind. Für Baustellenvermessungen ist ein Wert von zwei bis fünf Zentimetern üblich, für Deformationsanalysen sind Subzentimeter nötig.

RTK vs. Passpunkte: Zwei Wege zur Georeferenzierung

Ohne Referenzinformation sind Photogrammetriemodelle maßstabslos. RTK-Drohnen korrigieren ihre Position in Echtzeit über GNSS-Referenzstationen und kommen mit einem einzigen Passpunkt aus. Das klassische Verfahren mit mehreren Passpunkten ist robuster bei schlechtem Empfang, erfordert aber zusätzlichen Aufwand am Boden.

Schlussbetrachtung: FARO SCENE Software:

UAV-Photogrammetrie ist mehr als nur das Fliegen einer Drohne — sie ist eine komplexe Methodik, die Bildflugplanung, Georeferenzierung und Software-Auswertung vereint. Wer diese Säulen beherrscht, erzeugt hochpräzise Modelle aus der Luft. Die Qualität steht klassischen Vermessungsmethoden in nichts nach.

Weitere Details zu „FARO SCENE Software: Tipps und Tricks für die Auswertung“: Schwerpunktthemen sind tricks, tipps, scene.

FARO Focus 3D: Der Standard-Laserscanner für die Bauvermessung

Die Frage nach der Genauigkeit eines Laserscans ist berechtigt, denn nicht jedes Projekt erfordert Millimeter. Bauherren, Planer und Gutachter brauchen Klarheit darüber, was die Technologie leisten kann — und wo ihre Grenzen liegen. Die Antwort hängt von mehreren Faktoren ab, die im Folgenden transparent dargelegt werden.

Messprinzip: Phasenvergleich statt Entfernungsmessung

Die meisten modernen Laserscanner arbeiten nach dem Phasenvergleichsverfahren, das Entfernungen durch die Phasendifferenz des ausgesendeten und reflektierten Lichts berechnet. Dieses Prinzip erreicht Genauigkeiten von etwa ein bis zwei Millimetern auf kurze Distanzen. Die Methode ist besonders empfindlich gegenüber stark reflektierenden oder absorbierenden Oberflächen, was bei der Planung berücksichtigt werden muss.

Einflussfaktoren: Temperatur, Oberfläche und Winkel

Die nominelle Genauigkeit des Datenblatts gilt unter Laborbedingungen — in der Praxis spielen Umgebungsfaktoren eine Rolle. Dunkle Oberflächen absorbieren Laserlicht und verschlechtern die Genauigkeit, spitzwinkelige Einfallswinkel verzerren die Messung. Ein erfahrener Scan-Operator weiß, diese Einflüsse durch zusätzliche Scanpositionen zu kompensieren.

Praxiswerte: Was Kunden tatsächlich erwarten dürfen

In realen Bauprojekten sind Genauigkeiten von drei bis fünf Millimetern über das gesamte Objekt realistisch und ausreichend. Wer Submillimeter fordert, bewegt sich im Bereich der Industriemesstechnik und benötigt spezialisierte Geräte. Für 95 Prozent aller Bauaufgaben liefert der Standard-Laserscan genauere Ergebnisse als jemals nötig waren.

Schlussbetrachtung: FARO Focus 3D:

Die Genauigkeit des Laserscannings ist für die überwiegende Mehrheit der Bauaufgaben mehr als ausreichend. Wer die physikalischen Grenzen versteht und die Einsatzbedingungen richtig einschätzt, bekommt verlässliche Daten mit beeindruckender Präzision. Unrealistische Erwartungen an Submillimetergenauigkeit sind meist ein Zeichen mangelnder Erfahrung.

Weitere Details zu „FARO Focus 3D: Der Standard-Laserscanner für die Bauvermessung“: Schwerpunktthemen sind focus, bauvermessung.

FARO PointSense 18.5 erschienen

FARO PointSense 18.5 erschienen

Bild © faro.com

FARO hat nun die Einführung von PointSense 18.5 bekannt gegeben. Die neue Version verfügt über erweiterte Werkzeuge zur beschleunigten Punktwolkenmodellierung in AutoCAD und Revit. AEC Experten stehen nun neue Fitting- und Deformationsanalyse-Werkzeuge, eine verbesserte Software-Ergonomie und eine nahtlosere Workflow-Integration zur Verfügung.

Erstmals lassen sich Tragwerkselemente wie Stützen oder Stahlträger schnell und mit hoher Präzision in die Punktwolke integrieren. Mittels intelligenter Algorithmen können passgenaue Bauteile automatisch vorausgewählt und eingefügt werden. Die Überführung von Scandaten aus Scene 71 nach PointSense 18.5 for Revit wurde vereinfacht.

Die ebenfalls neue SendToRevit-App übermittelt nahtlos Koordinaten aus der Scanansicht nach Revit, wodurch der bisherige Umweg des Exports und Bearbeitung in VirtuSurv entfällt. Wie Andreas Gerster, der Vice President Global Construction BIM-CIM erklärte, gestaltet sich das Überführen von Gebäudebestandsdaten in BIM-Modelle mit der erweiterten Fitting-Funktionalität erneut umfassender. Wie wir berichteten, kann die Software TurboCAD 2017 auch für den 3D-Druck eingesetzt werden.

Dank neuer und ergänzter Deformationswerkzeuge in PointSense for AutoCAD, können Architekten und Ingenieure entworfene Geometrien mit realen Bedingungen noch exakter und auf den Kunden abgestimmter analysieren. Abweichungen werden besser visuell dargestellt, was zugleich die Qualitätssicherung erhöht. Der Architekt Nicolo Bini präsentierte im August mit den Binishells blasenartigen Häuser, die mit einem 3D-Drucker gefertigt werden.

Weitere Details zu „FARO PointSense 18.5 erschienen“: Schwerpunktthemen sind erschienen.

FARO VR Software: Virtual Reality für 3D-Scans Berlin

FARO VR Software: Virtual Reality für 3D-Scans Berlin

ARO SCENE 7.1 ermöglicht ein immersives VR-Erlebnis mit Integration detaillierter fotografischer Texturen sowie Oberflächendetails eines Objekts und einem so schnellen Rendering von 3D-Scandaten, dass diese in Echtzeit realisiert erscheinen.

Der US-Hersteller mit Sitz in Florida entwickelt und vertreibt Scanner- und Softwarelösungen weltweit/Forensik, gibt die Einführung seiner Virtual-Reality-fähigen Software FARO® SCENE 7.1 bekannt. FARO SCENE 7.1 ermöglicht ein immersives VR-Erlebnis mit Integration detaillierter fotografischer Texturen sowie Oberflächendetails eines Objekts und einem so schnellen Rendering von 3D-Scandaten, dass diese in Echtzeit realisiert erscheinen.

Immersive virtuelle Realität

Mit SCENE 7.1 können Benutzer über ein kompatibles VR-Headset ein gesamtes Projekt anzeigen, d.h. die gesamte Palette verwandter Scans in vollständiger virtueller 3D-Realität, bequem vom Büro- oder Arbeitsplatzstuhl des Benutzers aus. Dies erhöht den Nutzen und verkürzt die Projektzykluszeit erheblich, in dem es Fachleuten aus den Bereichen Architektur, Ingenieurwesen und Bauwesen, Forensik für die öffentliche Sicherheit und Produktdesignern ermöglicht wird, die Realität für Aufgaben wie die Bewertung von Bestandsdokumentationen, die Rekonstruktion von Tatorten oder Unfällen schnell zu simulieren und zu vergleichen und somit Entwurfspläne zu optimieren.

Produktivitätsverbesserungen in der virtuellen Realität

SCENE 7.1 geht weit über das Konzept: „Besser sehen, um es besser zu verstehen“ hinaus, das in den meisten industriellen VR-Lösungen üblich ist. Es steigert die Produktivität, indem es Benutzern ermöglicht, Screenshots zu erstellen, Kommentare oder Notizen zu Bildern zu markieren und in Echtzeit auf der Systemübersichtskarte zu navigieren, ohne die Virtual Reality-Umgebung verlassen zu müssen.

Weitere Details zu „FARO VR Software: Virtual Reality für 3D-Scans Berlin“: Schwerpunktthemen sind berlin.