WoFlV vs. DIN 277: Welche Norm ist die richtige?
Die Frage nach den Kosten ist meist die erste, die Bauherren und Projektentwickler stellen — und oft die am schwersten zu beantwortende. Laserscanning ist keine feste Dienstleistung mit Einheitspreis, sondern ein maßgeschneiderter Service, dessen Preis von vielen Faktoren abhängt. Transparenz über die Preistreiber ist daher unverzichtbar.
Was den Preis bestimmt: Größe, Komplexität, Auswertung
Drei Faktoren bestimmen den Großteil der Scan-Kosten: die Grundfläche des Objekts, die geometrische Komplexität und der gewünschte Auswertungsumfang. Ein einfaches Wohnhaus ist in wenigen Stunden gescannt, ein Industriegebäude mit Anlagen und Rohrleitungen erfordert dagegen mehrere Tage. Eine detaillierte Auswertung mit CAD-Zeichnungen kostet entsprechend mehr als die reine Punktwolkenlieferung.
Preisbeispiele aus der Praxis
Für ein Einfamilienhaus liegen die Scan-Kosten typischerweise zwischen 1.000 und 2.000 Euro inklusive Grundauswertung. Ein Bürogebäude mit 2.000 Quadratmetern schlägt mit etwa 5.000 bis 8.000 Euro zu Buche. Bei Industrieanlagen mit komplexer Auswertung können die Kosten deutlich höher ausfallen, amortisieren sich aber durch eingesparte Planungsrisiken.
Versteckte Kosten vermeiden: Was ein guter Anbieter klärt
Ein seriöser Vermessungsdienstleister klärt vorab, ob Sondernutzungen, Höhenarbeiten oder Nachttermine anfallen. Er definiert klar, welches Datenformat geliefert wird und welche Auswertungspakete inklusive sind. Transparenz im Vorfeld schützt vor unliebsamen Überraschungen bei der Abrechnung.
Schlussbetrachtung: WoFlV vs. DIN
Die Kosten für Laserscanning sind so individuell wie die Projekte selbst — aber sie sind kalkulierbar. Wer die Preistreiber kennt und einen transparenten Dienstleister wählt, erhält ein faires Angebot. Die Investition steht in einem klaren Verhältnis zu Sicherheit und Qualität der gelieferten Daten.