Der FARO Orbis Handscanner repräsentiert eine neue Gerätegeneration, die die Lücke zwischen terrestrischen Scannern und mobilen Systemen schließt. Er kombiniert die Präzision eines Focus mit der Beweglichkeit eines Handgeräts. Diese Kategorie ist relativ neu und eröffnet Anwendererfahrungen, die bisher so nicht möglich waren.
Technologie: SLAM-basierte Positionierung
Der Orbis nutzt SLAM-Algorithmen (Simultaneous Localization and Mapping), um seine Position während der Bewegung zu berechnen. Dadurch entfallen Standpunkte und Registrierungsaufwand — der Nutzer geht einfach durch den Raum und scannt. Diese Technologie ist besonders wertvoll bei der Erfassung von Innenräumen und engen Bereichen.
Einsatzszenarien: Wo der Handscanner glänzt
Der Orbis ist ideal für die schnelle Erfassung von Wohnungen, Treppenhäusern, Korridoren und kleinen Büros. Wo der terrestrische Scanner zu aufwendig wäre, liefert der Handscanner in Minuten eine vollständige Punktwolke. Für die Wohnflächenberechnung und einfache Bestandsaufnahmen ist er ein wertvolles Werkzeug.
Genauigkeitsgrenzen und wo der terrestrische Scanner gewinnt
Die Genauigkeit des Orbis liegt im Bereich von ein bis zwei Zentimetern — ausreichend für viele Anwendungen, aber nicht für hochpräzise Aufgaben. Bei Deformationsmessungen, Brückenvermessung oder Industrieanlagen bleibt der terrestrische Scanner überlegen. Die Wahl des Werkzeugs richtet sich nach der geforderten Genauigkeit.
Schlussbetrachtung: Handaufmaß vs. Scan-Aufmaß:
Der FARO Orbis Handscanner ist eine wertvolle Ergänzung, kein Ersatz für terrestrische Systeme. Wer Wohnungen und Innenräume schnell erfassen will, findet hier das ideale Werkzeug. Für hochpräzise Anwendungen bleibt der klassische Scanner die erste Wahl — beide Systeme ergänzen sich perfekt.