BIM für Facility Management: Mehr als nur ein 3D-Modell

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Wer BIM ohne Laserscanning plant, baut auf Sand — diese Aussage klingt provokant, ist aber für Bestandsprojekte kaum von der Hand zu weisen. Ohne aktuelle Geometriedaten ist jedes Modell nur eine Hypothese, die sich erst auf der Baustelle bewahrheitet. Die Konsequenzen reichen von kleinen Nachbesserungen bis zu millionenschweren Schäden.

Das Risiko veralteter Pläne als BIM-Grundlage

Bestandspläne, die vor Jahrzehnten erstellt wurden, spiegeln selten die heutige Realität. Umbauten, скрытые Änderungen und nachträgliche Einbauten sind nicht dokumentiert. Wer ein BIM-Modell auf dieser Basis erstellt, modelled einen Zustand, der nie existiert hat.

Fehlerkosten: Was ein unentdeckter Wandversatz bedeutet

Ein unentdeckter Wandversatz von wenigen Zentimetern kann im Mauerkranz zu Kollisionen bei der TGA-Planung führen. Wird der Fehler erst auf der Baustelle entdeckt, müssen Anpassungen an Installationen vorgenommen werden, die rasend schnell teuer werden. Der Laserscan hätte diese Kosten für einen Bruchteil verhindert.

Warum BIM ohne Scan ein unvollständiges Modell ist

BIM ist mehr als Geometrie — es ist ein Informationsmodell. Wenn diese Informationen aber auf Annahmen statt auf Fakten beruhen, verliert das Modell seinen Wert. Der Scan liefert die Faktenbasis, die das BIM-Modell erst glaubwürdig macht. Ohne Scan ist BIM in Bestandsprojekten nur ein teures Spielzeug.

Schlussbetrachtung: BIM für Facility

BIM ohne Laserscan ist in Bestandsprojekten ein Lotteriespiel mit guten Chancen auf Verlust. Wer hier aus Kostengründen auf die Erfassung verzichtet, riskiert ein Vielfaches der eingesparten Kosten in späteren Projektphasen. Der Scan ist keine Zusatzleistung, sondern eine notwendige Investition.

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