3D-Scanning ist keine einzelne Technologie, sondern ein Überbegriff für verschiedene Methoden, dreidimensionale Geometrien zu erfassen. Vom Laserscanner über die photogrammetrische Drohne bis zum Handscanner — jede Methode hat ihre Stärken. Ein Überblick hilft, das richtige Werkzeug für die richtige Aufgabe zu finden.
Die Hauptverfahren im Vergleich
Terrestrisches Laserscanning liefert höchste Genauigkeit, Photogrammetrie überzeugt durch visuelle Texturen. Mobile Mapper erfassen Räume im Gehen, Handscanner bieten Flexibilität für kleine Objekte. Jedes Verfahren ergänzt die anderen, keines kann alle Aufgaben gleich gut lösen.
Reichweite, Genauigkeit und Auflösung
Die Reichweite der Verfahren variiert von wenigen Metern (Handscanner) bis zu hunderten Metern (terrestrische Scanner). Die Genauigkeit reicht von Submillimetern (Industriescanner) bis zu Zentimetern (Drohnen). Die Wahl der Methode richtet sich nach dem erforderlichen Kompromiss aus Reichweite, Genauigkeit und Geschwindigkeit.
Wann sich welche Technologie lohnt
Für die Bestandsdokumentation von Gebäuden ist das terrestrische Laserscanning meist die beste Wahl. Für die Erfassung großer Freiflächen eignet sich die Drohnenphotogrammetrie. Für die schnelle Innenaufnahme sind Handscanner optimal. Die Frage der Wirtschaftlichkeit entscheidet sich am Anwendungsfall.
Schlussbetrachtung: As-Built BIM: Vom
3D-Scanning ist ein vielseitiges Werkzeug, das in verschiedenen Ausprägungen für fast jede Vermessungsaufgabe eine Lösung bietet. Wer die Verfahren und ihre Stärken kennt, kann die optimale Methodik für sein Projekt wählen. Die Technologie ist reif — die Frage ist nur, welche man einsetzt.