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FARO· 15.11.2023 · aktualisiert 04.10.2026 · Lesezeit 3 Min.

FARO WebShare: Punktwolken im Browser teilen

Punktwolken sind groß und erfordern spezielle Software. Nicht jeder Projektbeteiligte hat sie installiert oder möchte sich einarbeiten. FARO WebShare setzt hier an: Scans werden auf einen Server geladen und lassen sich im Webbrowser betrachten. Dieser Beitrag erklärt, was die Plattform kann, für wen sie sinnvoll ist und wo ihre Grenzen liegen.

Was ist WebShare?

WebShare ist eine Online-Plattform von FARO, auf die Projekte aus der Auswertesoftware SCENE hochgeladen werden. Wie die Daten vorher in SCENE aufbereitet werden, beschreibt der Beitrag zu FARO SCENE. Angezeigt werden vor allem die Panoramabilder der einzelnen Scanstandpunkte, hinter denen die 3D-Messdaten liegen. Der Nutzer springt von Standpunkt zu Standpunkt, ähnlich wie bei einem virtuellen Rundgang, und kann jederzeit Maße aus den Messdaten abgreifen. Je nach Version ist auch eine Ansicht der Punktwolke in 3D möglich. Inzwischen führt FARO seine Cloud-Dienste in der Plattform Sphere XG zusammen; WebShare-Projekte werden dorthin überführt, die alte Umgebung bleibt danach nur noch lesbar. Funktionsumfang und Lizenzmodell sollten Sie beim Hersteller aktuell prüfen.

Funktionen im Überblick

  • Ansehen ohne Installation: Ein aktueller Browser genügt, Spezialsoftware ist nicht nötig.
  • Messen: Abstände, Höhen und Durchgangsbreiten lassen sich direkt im Panorama abgreifen.
  • Kommentieren: Markierungen und Notizen an bestimmten Stellen erleichtern Abstimmungen, etwa zu Leitungsführungen oder Schäden.
  • Übersicht: Eine Lageansicht zeigt, wo sich die Standpunkte befinden, und erleichtert die Orientierung in großen Gebäuden.
  • Rechteverwaltung: Projekte können für einzelne Nutzer oder Gruppen freigegeben werden, auch mit eingeschränkten Rechten.

Wem es im Projekt hilft

Der Nutzen zeigt sich vor allem in Projekten mit mehreren Beteiligten. Ein Fachplaner für Haustechnik kann Leitungswege prüfen, ohne den Technikraum erneut zu besichtigen. Eine Bauleitung klärt Rückfragen zum Bestand am Schreibtisch. Eigentümer und Verwalter erhalten einen anschaulichen Eindruck vom Objekt, ohne eine Punktwolke öffnen zu müssen. Für das Facility Management kann eine solche Ansicht als visuelle Ergänzung zu Plänen und Raumbüchern dienen. Mehr dazu auf der Seite zum Facility Management.

Wo WebShare an Grenzen stößt

WebShare ersetzt keine Pläne. Maße, die im Browser abgegriffen werden, sind Einzelmessungen; welcher Punkt angeklickt wurde, ist im Nachhinein schwer nachzuvollziehen. Für Planung und Ausschreibung braucht es weiterhin bemaßte Grundrisse, Schnitte und Ansichten oder ein Modell. Zudem gelten die Genauigkeitsgrenzen der zugrunde liegenden Scans: An Kanten, auf Glas oder dunklen Oberflächen können einzelne Punkte deutlich abweichen.

Vor dem Hochladen sollte geklärt sein, wo die Daten gespeichert werden, wer Zugriff erhält und wie lange das Projekt online bleibt. Innenaufnahmen zeigen häufig private Räume, Personen, Kennzeichen oder sicherheitsrelevante Technik. Hier sind Datenschutz und die Interessen der Nutzer des Gebäudes zu berücksichtigen, gegebenenfalls auch Vorgaben des Auftraggebers zur Datenhaltung.

WebShare im Projektalltag

WebShare macht Laserscans für alle Projektbeteiligten zugänglich, ohne Spezialsoftware vorauszusetzen, und eignet sich gut für Abstimmungen und schnelle Kontrollmaße. Für verbindliche Planungsgrundlagen bleiben jedoch ausgewertete Pläne oder Modelle nötig. Registrierte Punktwolken und daraus abgeleitete Pläne liefern wir auf Wunsch zusammen; mehr dazu auf der Seite zur Punktwolke.

Preis vor der Messung — pro m² bzw. pro Zeichnung, schriftlichTermin meist in derselben WocheSie erhalten alles, auch die Rohdaten+49 30 321 50 17

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Wir verkaufen keine Software, sondern übergeben Ihre Scandaten als E57 und PDF, die Sie mit Ihren eigenen Werkzeugen weitergeben können.